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Samsung hat einen interessanten Patentantrag eingebracht

Die „normalen“ Smartphones sind mittlerweile an einem Punkt angekommen, an denen sie nicht mehr ganz so interessant ist. Die meisten Veränderungen finden nämlich unter der Haube statt und betreffen zum Beispiel den Prozessor (leistungsstärker und energieeffizienter) und die Software. Auch bei den Materialien tut sich hin und wieder etwas (werden noch widerstandsfähiger), allerdings ist das Thema mit der Handy Reparatur trotzdem noch präsentiert. Vor allem, wenn auf eine Hülle und auf ein Panzerglas verzichtet wird. Zumindest sind im Ernstfall die Reparaturmöglichkeiten umfangreich, denn es gibt beispielsweise sowohl in Darmstadt als auch in Frankfurt einen entsprechenden Laden.

Dieser Umstand ist auch den Herstellern bewusst, sodass seit längerer Zeit faltbare Smartphones eine Rolle eingenommen haben. Noch kann allerdings nicht von einem Massenerfolg gesprochen werden, denn ein Großteil ist noch skeptisch und greift daher lieber zu den „normalen“ Handys. Nicht ganz unverständlich, da die sogenannten Foldables durchaus eine kleine Umgewöhnung erfordern und auch die Abmessungen beziehungsweise das Gewicht nicht vergessen werden darf. Vorreiter in dieser Sache war Samsung, die das erste richtige Foldable auf den Markt gebracht haben. Erfolgreich war dieses aber nicht, da Kinderkrankheiten noch eine zentrale Rolle gespielt haben. Mittlerweile ist das Unternehmen wesentlich geübter darin und kann mehrere faltbare Smartphones vorweisen. Das Rad steht bei den Koreanern trotzdem nicht still, was ein nun eingebrachter Patentantrag beweist. Dieser könnte eine neue Form der Foldables darstellen, der auch sehr interessant ist.

Wird in Zukunft an zwei Stellen gefaltet?

Der Patentantrag zeigt, dass Samsung seine zukünftigen Foldables (oder ein paar davon) an zwei Stellen falten möchte. Und zwar links und rechts nach hinten. Dadurch wird das Display kleiner und aus dem kompakten Tablet wird ein Handy. Das Konzept bleibt demnach gleich, denn es sollen auch hier sowohl ein Smartphone als auch ein Tablet miteinander vereint werden.

Ziemlich sicher wäre bei einem möglichen Marktstart auch, dass weiterhin auf Android und auf die hauseigene Benutzeroberfläche One UI gesetzt wird. Somit kann wie gewohnt die Kamera-App oder der Browser gestartet werden, um Begriffe wie „Tablet Reparatur“ oder „iPhone Reparatur“ einzugeben. Vielleicht hat nämlich jemand aus dem Freundeskreis ein iPhone oder ein Tablet, welches ihm auf den Boden gefallen ist und nun repariert werden muss.

Der Stichpunkt mit der Kamera ist eine gute Überleitung, denn auf den ersten Blick ist nicht klar, wie Samsung bei einem Design nach dem obigen Patentantrag die Hauptkameras auf der Rückseite unterbringen möchte. Es fehlt an Platz, sofern die beiden faltbaren Teile die komplette Rückseite einnehmen, wenn sie nach hinten gefaltet sind. Eventuell spielt das Unternehmen hier ein wenig und versucht ein wenig Platz zu schaffen, man könnte die Linsen theoretisch aber auch auf den faltbaren Teilen unterbringen. Dies wäre eindeutig die schickere und einfachere Lösung.

Auch der S Pen soll mit

Bei einem Tablet macht die Bedienung mit einem Stift besonders viel Sinn. Daher überrascht es auch nicht, dass Samsung im Patentantrag auch den S Pen berücksichtigt. Unklar ist allerdings, ob sich dieser direkt ins Gehäuse verstauen lassen würde. Im Moment sieht es nicht danach aus, stattdessen steht die Rückseite im Raum. Genauer gesagt soll im zugeklappten Zustand genau so viel Platz zwischen beiden faltbaren Teilen bleibt, dass der Stift dazwischen passt.

Die Zeit wird eine Antwort bringen

Bei einem Patentantrag ist es grundsätzlich erst mal nur so, dass der Einbringer lediglich mit Gedanken spielt. Das heißt, dass eine Produktion am Ende zwar möglich, aber keinesfalls garantiert ist. In diesem Fall ist es genauso, jedoch sind zumindest die Chancen höher. Einfach deshalb, weil Samsung sich einen Namen bei den faltbaren Smartphones gemacht hat und auch schon viel Erfahrung aufweist. Es macht demnach nur Sinn, dass man noch weitergehen möchte und sich nicht auf die bisherigen Erfolge ausruht. Antworten auf die ganzen Fragen kann allerdings nur die Zeit bringen, einen Vorteil hätte dieses Konzept aber. Man könnte auf einen zweiten Bildschirm verzichten, wie er momentan beim Galaxy Fold zum Einsatz kommt.

2022 sollen mehrere faltbare Samsung-Smartphones erscheinen

Samsung hat manchmal verrückte Ideen und setzt diese zum Teil auch um. Deshalb überrascht es auch nicht, dass das Unternehmen 2022 mehrere faltbare Smartphones präsentieren wird beziehungsweise soll. Durchaus möglich, dass dann auch schon ein Produkt aus dem oben genannten Patentantrag mit dabei ist.

Es wäre auf jeden Fall sehr spannend und würde wieder einen neuen Schwung in die Branche bringen. Die faltbaren Geräte haben es nämlich noch schwer, obwohl vor allem die Klappmodelle (die nach dem Prinzip der früheren Klapphandys funktionieren) sowohl attraktiv sind als auch einen Mehrwert bieten (hier hat neben Samsung auch Motorola etwas im Angebot). Nur wenig ändern wird sich etwas bei den Sturzgefahren, sodass auch in Zukunft Wörter wie „iPhone Reparatur“, „Handy Reparatur“ und „Tablet Reparatur“ eine Rolle spielen werden.