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Samsung Galaxy S23 weltweit mit Snapdragon-CPU

Eine Sache ist klar, Samsung kann Smartphones bauen. Außerdem gehören die Südkoreaner zu den Herstellern, die sämtliche Klassen abdecken. Also sowohl den Einsteigerbereich als auch die High-End-Sparte. Die wichtigste Baureihe ist die S-Serie, die in jeder neuen Generation aus mehreren Modellvarianten besteht. Viel zu meckern gibt es in der Regel nicht, eine Sache ist dann aber doch seit Jahren bei vielen unbeliebt. Es geht um das Prozessor-Thema. Wer sich ein wenig mit Samsung-Smartphones beschäftigt, der wird über die „2-Chip-Politik“ Bescheid wissen.

Während die USA und China in den Galaxy-Geräten einen Snapdragon-Prozessor drinnen haben, setzt Samsung in Europa auf die eigene Exynos-Alternative. Theoretisch kein Grund zur Panik, allerdings sind die Werte im direkten Vergleich zur CPU von Qualcomm schlechter. Dabei geht es in erster Linie um die Leistung und um die Energieeffizienz. Natürlich ist der Abstand je nach S-Generation nicht immer gleich groß, unterm Strich beziehungsweise im Durchschnitt steigen Exynos-Nutzer aber definitiv schlechter aus. Einigen wird dieser Umstand gar nicht bekannt sein, denn im Alltag fällt es nur bedingt ins Gewicht. Außerdem muss man erst einmal wissen, dass die Südkoreaner je nach Land einen anderen Prozessor verbauen.

Zumindest bei einer notwendigen Handy Reparatur, die man zum Beispiel in Darmstadt oder Frankfurt durchführen lassen kann, macht die verbaute CPU keinen Unterschied. Ein darauf spezialisierter Laden bietet meistens auch noch andere Leistungen an, beispielsweise eine Samsung Reparatur und eine Tablet Reparatur.

„Bestätigungen“ von mehreren Qualcomm-Angestellten

Samsung hat den weltweiten Wechsel zu Snapdragon-Prozessoren noch nicht offiziell bestätigt. Stattdessen sind es mehrere Qualcomm-Angestellte, die keinerlei Zweifel daran haben. Dafür sprechen mehrere Indizien, unter anderem hat Akash Palkhiwala (Qualcomm-CFO) vor Kurzem folgende Sätze dazu gesagt:

„So from a March quarter perspective, you're right, the benefit from the Samsung launch for the new phone would be in the in kind of the second half of the March quarter. So it comes in towards the end of the quarter, but that will be an advantage, whereas our share from 75% in G S22 goes up to global share in G S23.“

Das heißt, dass Samsung bei Qualcomm mehr Snapdragon-CPUs für den weltweiten Einsatz bestellt hat. Beim Galaxy S22 betrug der Anteil der Qualcomm-Chips 75 Prozent, fürs S23 kommt bei den Anteilen nur mehr das Wort „global“ zum Einsatz.

Eine weitere „Bestätigung“ in diese Richtung kam von Christiano Amon (Qualcomm-CEO). Es wäre somit eine große Überraschung, wenn es am Ende anders kommt. Des Weiteren fordern viele schon lange diesen Schritt und es gab auch immer wieder Gerüchte darüber.

Der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 ist da

Bevor es um den wahrscheinlichen Grund für diese Entscheidung geht: Qualcomm wird beziehungsweise hat Mitte November 2022 den neuen Snapdragon 8 Gen 2 vorgestellt. Dabei handelt es sich um den neuesten High-End-Prozessor des Unternehmens, der mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Leistung und bei der Energieeffizienz zulegen wird.

Gerücht, warum es zu dieser Entscheidung kam

Das ist dann auch gleichzeitig der Grund dafür, warum sich Samsung endlich für diesen Schritt entschieden hat. Man munkelt, dass die eigentlich geplante Exynos-Flaggschiff-CPU deutlich hinter dem Snapdragon 8 Gen 2 zurückliegt und europäische Nutzer in Sachen Power und Effizienz im Nachteil wären. Und zwar mit einem Abstand, der eine Montage nicht rechtfertigt. Auch müssten sich die Südkoreaner wohl auf eine Kritikwelle einstellen. Um dieses Szenario von Anfang an zu vermeiden, wird die Entwicklung vom Exynos stillgelegt und weltweit auf die erfolgreichen Snapdragon-Prozessoren zurückgegriffen.

Diesbezüglich sei auch erwähnt, dass Samsung langfristig eine eigene CPU-Architektur aufbauen möchte. Quasi als eine Art Neuanfang, der Exynos hat dann natürlich keine Zukunft mehr.

Eine Aufteilung ist eher unwahrscheinlich

Theoretisch könnte der Smartphone-Hersteller nur im S23+ und im S23 Ultra den Snapdragon 8 Gen 2 verbauen und das Standard-Modell mit dem Exynos ausstatten. Da allerdings keinerlei Indizien dafür vorhanden sind, ist es sehr unwahrscheinlich.

Dazu kommt, dass die S23-Reihe bereits fertig entwickelt und in der Geekbanch-Datenbank zu finden ist. Und hier sind alle (S23, S23+ und S23 Ultra) mit dem Snapdragon 8 Gen 2 aufgelistet.

Neuer 200-MP-Sensor fürs Galaxy S23 Ultra?

Medien gehen einstimmig davon aus, dass das Galaxy S23 Ultra einen neuentwickelten 200-Megapixel-Sensor haben wird. Dazu soll es zwei Tele-Linsen und einen 12-Megapixel-Superweitwinkel geben. Samsung hat bereits eine 200-Megapixel-Kamera im Angebot und bietet diese anderen Herstellern zum Kauf an, das S23 Ultra erhält jedoch eine neue Generation davon. Der Sensor soll die Smartphone-Fotografie auf ein neues Level bringen und einen deutlich höheren Mehrwert in Bezug auf die vielen Pixel bringen.

Natürlich werden die Südkoreaner die Kamera später auch der Konkurrenz zur Verfügung stellen (die Zusatzeinnahmen möchte man sich schließlich nicht entgehen lassen), zuerst soll jedoch das S23 Ultra die Lorbeeren ernten. Die Präsentation ist ein sehr wichtiger Teil dafür, man wird intensiv auf den neuen Sensor eingehen und Interessenten die neue Bildqualität schmackhaft machen. Auch Sicht von Samsung nachvollziehbar und der richtige Schritt.

Mit der Vorstellung der neuen S23-Serie wird Anfang 2023 gerechnet. Entweder ist es der Januar oder der Februar.