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Das Xiaomi Poco C40 bedient die Einsteigerklasse

Hinter Poco verbirgt sich eine Submarke von Xiaomi. Die Poco-Reihe hat sich von Anfang an einen Namen für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gemacht und ist mit preiswerten Geräten ausgestattet. Die C-Serie untermauert das Ganze noch mal und bietet die günstigsten Handys der gesamten Submarke an.

Dazu gehört auch das neue Poco C40, das auch in Europa zu haben ist. Es sieht modern aus, auf dem ersten Blick ist der günstige Preis nicht erkennbar. Das ist auch gleich ein gutes Stichwort, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 169,90 € (32 GB Speicher und 3 GB RAM) beziehungsweise bei 189,90 € (64 GB Speicher und 4 GB RAM). In der Praxis ist das Smartphone aber schon um einiges günstiger zu haben. Wer also nicht viel Geld ausgeben möchte, der findet hier einen interessanten Kandidaten. Die nachfolgenden Daten sollte man sich vor dem Kauf aber unbedingt durchlesen, schließlich müssen an manchen Stellen Abstriche gemacht werden.

Hinten ist eine Kunstlederstruktur zu finden

Das Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff, eine Besonderheit ist die auf der Rückseite angebrachte Kunstlederstruktur. Sie wertet auch gleichzeitig die Haptik auf. Zu haben ist das Poco C40 in Gelb, Mintgrün und Dunkelgrau, die dominante Einheit hinten ist im oberen Viertel eine schwarze und große Einheit. Sie beinhaltet nicht nur einen Poco-Schriftzug, sondern auch einen Fingerabdrucksensor und die Kameras. Die Konstruktion hat auf eine eventuell notwendige Handy Reparatur natürlich keinen Einfluss, gefährdet für einen Schaden ist vor allem das Display aufgrund seiner Größe.

Kompaktheit ist hier fehl am Platz

Handys für den Einsteigerbereich müssen nicht unbedingt klein sein. Nach dieser Devise wurde auch das C40 entwickelt. In Zahlen ausgedrückt hat der IPS-Bildschirm eine Größe von 6,71 Zoll. Damit übertrifft es sehr viele seiner Konkurrenten aus allen Bereichen. Die Auflösung ist mit 1.650 x 720 Pixeln relativ gering, sie ergibt eine Pixeldichte von 268 ppi. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hz und die Helligkeit ist absolut akzeptabel, alles in einem ist es eine „normale“ Ausstattung für diesen Preis.

Das Rechnen wird von einem JLQ JR510 übernommen. Der Hersteller JLQ ist in Europa gänzlich unbekannt, verglichen mit dem Sortiment von Qualcomm ist ein Vergleich mit dem Snapdragon 439 realistisch. Als Speicher gibt es wie schon erwähnt 32 oder 64 GB, daran passt sich dann auch der RAM an (3 beziehungsweise 4 GB). Eine microSD-Speicherkarte kann bei Bedarf eingelegt werden.

Erfreulich ist der Verbau eines USB-C-Ports, sodass das Poco C40 trotz seines günstigen Preises bereits den kommenden Standard drinnen hat. Eine Rarität ist der 3,5mm-Klinkenstecker, ihn gibt es in fast keinem neuen Smartphone mehr. Bezahlen kann man mit dem Gerät leider nicht, es fehlt nämlich NFC. Auch auf 5G muss man verzichten, ein Kritikpunkt ist das aber nicht. Schließlich muss an einigen Stellen eingespart werden und für 5G ist außerdem ein dafür ausgelegter Tarif notwendig. Positiv zu erwähnen ist WiFi 5. Für Ausflüge ins Wasser ist das Poco C40 nicht geeignet, es hat offiziell nur eine IP52-Zertifizierung. Diese steht für einen Schutz gegen Spritzwasser und Staub. Für Töne ist ein Monolautsprecher verbaut. Dieser übersteuert nicht, ist dafür aber auch nicht ganz so laut.

Der riesige Akku ist eine Besonderheit

Für den Kauf des C40 sprechen zwei Argumente. Einmal das Preis-Leistungs-Verhältnis und einmal die riesengroße Batterie. In Zahlen ausgedrückt bringt sie 6.000 mAh aufs Blatt Papier. Wer das Smartphone nur mäßig nutzt, der kann eine Laufzeit von über zwei Tagen herausholen. Dazu trägt freilich auch die nicht ganz so performante Hardware bei. Sollte der Akku einmal zu stark nachlassen, dann kann man diesen tauschen lassen. Dieses Prinzip gilt freilich auch für die anderen Hersteller, in so einem Fall steht eine vergleichsweise unkomplizierte Handy Reparatur, iPhone Reparatur oder auch eine Tablet Reparatur an.

Die theoretische Ladeleistung des Geräts liegt bei 18 Watt. Mit dem mitgelieferten Ladegerät geht dieser Plan aber nicht auf, denn dieses unterstützt nur 10 Watt. Es muss also bei Bedarf ein stärkerer Charger dazugekauft werden.

Das Kameramodul verfügt über eine Linse

Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht, das Kameramodul auf der Rückseite bietet nur eine Linse. Sie ist mit 13 Megapixeln und mit einer f/2.2-Blende ausgestattet. Für Schnappschüsse ausreichend, zu hoch sollten die Erwartungen aber nicht sein. Unterstützt wird die Kamera durch einen Tiefensensor, der mit 2 Megapixeln arbeitet. Hierbei handelt es sich um keine echte Kameralinse, stattdessen ist der Sensor eher ein Gimmick. Einer, auf den man hätte verzichten können. Videoaufnahmen in Full HD sind auf 30fps begrenzt.

Die Frontkamera auf der Vorderseite sitzt mittig in einer Waterdrop-Notch und gibt 5 Megapixel her.

Android 11 ist vorinstalliert

Richtet man das Poco C40 ein, dann begrüßt einem die Xiaomi-Oberfläche MiUI in Version 13. Etwas verwirrend, denn unter der Benutzeroberfläche ist nicht etwa Android 13, sondern Android 11 installiert. Zu kritisieren ist auf jeden Fall die Masse an vorinstallierter Software. Sowohl Xiaomi selbst als auch Werbe-Apps von Drittanbietern sind zu finden. Eine Tatsache, die den Speicher unnötig verkleinert.

Bezüglich Updates gibt es keine offiziellen Informationen. Blickt man auf die Vergangenheit von Poco-Smartphones zurück, dann ist mit einer neuen Android-Version und mit zwei Jahren Sicherheitsupdates zu rechnen.

Unterm Strich ist die Ausstattung für diesen Preis in Ordnung. Auch, weil die unverbindliche Preisempfehlung am Markt bereits unterschritten wurde. Vor dem Kauf sollte man sich jedoch über die Einschränkungen informieren, das Poco C40 bedient wie erwähnt die Einsteigerklasse.