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Das kompakte Asus Zenfone 9

Kompakte Android-Smartphones sind heutzutage gar nicht mehr so leicht zu finden. Schuld daran ist in erster Linie der Trend nach immer größeren Displays. Natürlich bieten diese mehr Fläche für Inhalte, doch der Komfort leidet darunter. In den meisten Fällen ist eine Einhandbedienung nicht mehr möglich, störend kann es aber zum Beispiel auch in der Hosentasche werden. Zum Glück gibt es aber noch die eine oder andere Ausnahme, dazu zählt unter anderem Asus mit seiner Zenfone-Reihe. Am 28. Juli 2022 erfolgte die Vorstellung vom Zenfone 9, Marktstart war anschließend am 15. August.

Verglichen mit dem Vorgänger (Zenfone 8) gibt es in Bezug auf den Preis eine schlechte Nachricht. Asus hat diesen nämlich um 130 € erhöht, sodass das Zenfone 9 mit einem Preis von 799 € startet (beim Vorgänger waren es 669 €). Für diesen Betrag erhält man 8 GB Arbeitsspeicher und einen 128 GB großen internen Speicher. Soll eine Verdopplung auf 256 GB erfolgen, dann müssen 849 € auf den Tisch gelegt werden. Die beste Ausstattung gibt es für 899 €, dann nämlich ist auch der RAM mit 16 GB größer (ebenfalls mit 256 GB). Geld muss man unter Umständen aber nicht nur für die Anschaffung, sondern auch später noch ausgeben. Und zwar dann, wenn das Asus-Smartphone auf den Boden fällt und dadurch eine Handy Reparatur notwendig ist. Das betrifft aber natürlich auch die anderen Geräte, so stehen auch eine mögliche iPhone Reparatur oder eine mögliche Tablet Reparatur im Raum. Je nach Wohnort kann man diese zum Beispiel in Darmstadt oder in Frankfurt durchführen lassen.

Die Kompaktheit steht im Vordergrund

Im Falle vom Zenfone 9 bezieht sich das kompakte Design auf die Konkurrenz. Das heißt, manchen wird auch das noch zu groß sein. Auf konkrete Zahlen bezogen sind es 68,1 mm in der Breite, 146,5 mm in der Höhe und 9,10 mm in der Tiefe. Verglichen mit dem Zenfone 8 ist die Breite um 0,4 mm und die Höhe um 1,5 mm geschrumpft. Bei der Tiefe ist der Wert um 0,2 mm gestiegen, merken wird man davon im Alltag aber wohl kaum etwas. Wer es also kompakter mag, der sollte sich das Gerät auf jeden Fall einmal näher anschauen. Auch, weil die Ausstattung auf einem hohen Level ist.

Die Rückseite besteht aus Kunststoff

Im ersten Moment scheint die Kunststoff-Rückseite in Bezug auf den Preis ein Kritikpunkt zu sein, doch in der Praxis ist davon nichts zu spüren. Es stimmt nämlich nicht nur die Verarbeitung, sondern das Material kann im Vergleich zu Glas auch nicht brechen. Außerdem ist sie in matt gehalten und hat eine angeraute Oberfläche für einen besseren Grip. Matt ist übrigens auch ein gutes Stichwort für den Rahmen. Dieser kommt ebenfalls in diesem Finish daher und besteht aus Aluminium.

Das sind die technischen Daten des Zenfone 9

Vergleichsweise unspektakulär ist die Vorderseite. Der Bildschirm ist flach eingelassen und oben links befindet sich ein kleines Loch für die Frontkamera. Wenn man beim Zenfone 9 von einem Erkennungsmerkmal sprechen kann, dann sind es die beiden großen, runden Kameralinsen.

Das Display misst 5,92 Zoll, verfügt über ein AMOLED-Panel und ist mit 2.400 x 1.080 Pixeln ausgestattet. Dazu gibt es Gorilla Glass Victus, HDR und 120 Hz. Beim Prozessor setzt Asus auf den Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1, dazu gibt es je nach Modellausführung 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher (LPDDR5). Auch beim Speicher kommt es auf die Version an, ob es 128 oder 256 GB sind (nicht erweiterbar). Für zusätzlichen Schutz sorgt die IP68-Zertifizierung, außerdem haben es NFC, USB-Typ-C, Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und 5G ins Zenfone 9 geschafft. Eine kleine Besonderheit ist die noch vorhandene 3,5-mm-Klinke.

Der Akku gibt 4.300 mAh her und wird mit 30 Watt geladen. Kabelloses Laden funktioniert leider nicht. Das Gewicht des Smartphones liegt bei 169 g, als Betriebssystem ist Android 12 installiert. Ein kostenloses Update auf Android 13 ist natürlich sicher.

Für die Sicherheit sorgt ein Fingerabdrucksensor, der seitlich in den Power-Button integriert wurde. Er ist gut erreichbar und unterstützt sogar Wischgesten. Beispielsweise lassen sich so die Schnelleinstellungen komfortabel aufrufen. Direkt darüber ist die Lautstärkewippe angebracht. Für manche nicht die ideale Position, stattdessen hätten sie die linke Geräteseite für diese Taste bevorzugt.

Selbstverständlich ist das Zenfone 9 auch mit Kameras ausgestattet. Auf der Rückseite gibt es zwei Stück davon, wobei die Hauptkamera über 50 Megapixel und eine f/1.9-Blende verfügt. Dazu kommt dann noch ein Weitwinkel mit 12 Megapixel und einer f/2.2-Blende. Die Frontkamera befindet sich wie erwähnt oben links in einem kleinen Loch auf der Vorderseite. Sie gibt 12 Megapixel und eine f/2.5-Blende her. Stürze mag übrigens keine der drei Linsen, deshalb sollte man gut aufpassen und eine erforderliche Handy Reparatur vermeiden.

Fazit: Ein kleines, kompaktes Kraftpaket

Mit dem Asus Zenfone 9 holt man sich ein kompaktes Android-Smartphone mit großer Leistung ins Haus. Damit ist nicht nur die CPU, sondern zum Beispiel auch das AMOLED-Display mit 120 Hz und die Kamera auf der Rückseite gemeint. Die unverbindliche Preisempfehlung von ab 799 € ist nicht unbedingt das beste Verkaufsargument, ändern kann man das momentan aber nicht. Mit der Zeit wird sich der Preis aber natürlich nach unten bewegen.