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Das Google Pixel 6a zeigt sich

Nutzer schätzen die Pixel-Smartphones nicht nur wegen des reinen Androids, sondern auch wegen den schnellen und langen Updates. Beim neuen Pixel 6 hat Google sich sogar selbst übertroffen und fünf Jahre Sicherheitsupdates zugesichert. Das ist in der Android-Welt ein neuer Rekord und sicherlich auch ein Kaufargument. Es geht bei diesem Punkt schließlich auch um Umwelt, denn je länger ein Handy mit Updates versorgt wird, desto länger kann man es verwenden.

Zum neuen Pixel 6 (Pro) ist zu sagen, dass es ein voller Erfolg für Google ist. Zum Marktstart waren die Geräte ausverkauft und auch jetzt ist es nicht ganz so einfach, sich eine Pro-Ausführung zu sichern. Das Geheimrezept ist aber nicht nur das außergewöhnliche Design (damit ist der Kamerabalken auf der Rückseite gemeint), sondern es ist auch der Tensor-Chip. Der erste eigene Google-Prozessor, der perfekt auf das Pixel 6 abgestimmt ist. Natürlich kann dieser eine Handy Reparatur nicht verhindern, doch er kann vom Suchmaschinenriesen optimal angepasst werden. Damit schlägt man den gleichen Weg wie Apple ein und bringt Soft- und Hardware aus einer Hand. Und ja, auch ein iPhone kann auf den Boden fallen und benötigt anschließend im ungünstigsten Fall eine iPhone Reparatur.

Obwohl die beiden Ausführungen vom Pixel 6 nur wenig Kritik einstecken müssen, gibt es eine Schwäche. Und zwar sind es die Größen, die auf 6,4 und 6,7 Zoll (Pro) kommen. Für kleine Hände ein Horror, für Fans von großen Smartphones ein Traum. Hersteller haben bei der Planung immer die Qual der Wahl, auf welche Displaydiagonalen sie setzen. Allen recht machen kann man es nie, doch zumindest beim Pixel 6 gibt es jetzt gute Nachrichten. Und zwar wird Google ein Pixel 6a auf den Markt bringen, das sich auch schon auf Bildern zeigt.

Identische Designsprache zu den großen Brüdern

Die A-Serie der Pixel-Geräte zeichnet sich durch ihren niedrigen beziehungsweise budgetfreundlichen Preis aus. Einen solchen gibt es fürs Pixel 6a zwar noch nicht, es wird allerdings mit rund 499 Euro gerechnet. Berücksichtigt man die unverbindliche Preisempfehlung von 649 Euro fürs normale Pixel 6, dann ist es eine sehr realistische Zahl. Deutlich weniger muss man übrigens für eine Tablet Reparatur oder Handy Reparatur hinlegen (im Normalfall), wenn man diese beispielsweise in einem Laden in Darmstadt oder Frankfurt durchführen lässt.

Beim Pixel 6 hat Google mit einem einzigartigen Design überrascht. Das betrifft selbstverständlich die Rückseite, die oben über einen durchgängigen Kamerabalken verfügt. Dem Großteil gefällt das Aussehen, allerdings ist Design trotzdem immer eine Geschmacksfrage. Beim Pixel 6a bleibt man dieser Richtung treu und nimmt so gut wie keine Änderungen vor. Auf den Bildern entsteht lediglich der Eindruck, dass der Balken etwas schmaler ausfällt. Aus Sicht von Google ist es definitiv die richtige Entscheidung, denn so haben alle Ausführungen vom Pixel 6 das typische Erkennungsmerkmal.

Manche technische Details sind noch nicht bekannt

Da sich das Pixel 6a in der Mittelklasse einordnet, ist das Display selbstverständlich nicht an den Seiten abgerundet. Dafür gibt es oben in der Mitte die Frontkamera (Loch) und der Bildschirm weist eine Diagonale von 6,2 Zoll auf. Im Vergleich zum Pro eine deutliche Steigerung in Sachen Kompaktheit. Bei der Bildwiederholrate ist von 90 Hz ausgehen, eine andere Entscheidung wäre eine große Überraschung. 60 Hz sind nämlich nicht mehr angesagt und 120 Hz wird den Geräten in der Oberklasse überlassen. Auch die Abmessungen sind bereits bekannt, sie belaufen sich auf 152,2 x 71,8 x 8,7 Millimeter.

Bislang befand sich der Fingerabdrucksensor bei den A-Modellen immer auf der Rückseite, diese Tradition scheint der Hersteller zu brechen. Besser gesagt wandert dieser mit höchster Wahrscheinlichkeit nun ebenfalls unters Display. An der Unterseite ist neben einem Mikrofon und einem Lautsprecher auch ein USB-C-Anschluss zu erkennen. Schlechte Nachrichten gibt es beim Kopfhöreranschluss, ihn gibt es nicht mehr.

Die zwei Kameralinsen auf der Rückseite sollen mit 12,2 (Hauptkamera) und 12 Megapixel (Ultraweitwinkel) ihren Dienst verrichten. Vorne ist die Rede von 8 Megapixel. Beim Prozessor wird Google erfreulicherweise zum eigenen Tensor-Chip greifen, somit haben ihn alle Pixel-6-Ausführungen verbaut. Während beim Speicher von 128 GB auszugehen ist, sollten es beim Arbeitsspeicher 6 oder 8 GB sein.

Fazit

Das Pixel 6a macht sich im Portfolio sehr gut. Das liegt vorrangig an seiner Größe, denn nicht jeder steht auf 6,7 oder 6,4 Zoll. Natürlich sind auch 6,2 Zoll kein Handschmeichler wie frühere Smartphones, doch in diesem Fall zählt jeder gesparte Millimeter.

Optisch ist es mit dem normalen Pixel 6 nahezu identisch, die eigentlichen Unterschiede sind in der Ausstattung zu finden. Beim Prozessor muss man wohl keine Abstriche machen, bei der Kamera aber beispielsweise schon. Unterm Strich richtet sich das Pixel 6a ganz klar an Nutzer, die für „kleines“ Geld ein aktuelles Pixel-Handy haben wollen.