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Android-Nutzer aufgepasst: Trojaner versucht Dein Smartphone direkt über Googles Play Store

Googles Smartphone-System Android hat schon längere Zeit ein Defizit in Punkto Sicherheit. Nun haben Experten einen Trojaner direkt im Play Store entdeckt. Laut den Experten würden mehr als 100 infizierte Apps (rund 3,2 Millionen Android Geräte sind betroffen) den Schädling verbreiten und machen aus dem Smartphone eine Werbeschleuder. Doch das ist noch nicht alles, denn es kommt noch schlimmer!

Dass Smartphones mit Googles Betriebssystem Android anfälliger für Angriffe sind als etwa das iPhone mit ihrem Betriebssystem iOS, ist schon seit langem bekannt. Es tauchen immer wieder Viren, Trojaner und andere Schädlinge für Android-Geräte auf, manchmal werden sie sogar direkt über Googles Play Store verteilt. So krass wie die aktuelle Situation ist, soll laut Experten sehr selten sein. Ein gerade entdeckter Trojaner konnte sich gleich über 100 Mal in den Play Store schmuggeln und bombardiert zurzeit die Nutzer mit lästigen Werbeeinblendungen. Doch das ist nicht alles, denn er hat noch einen ganz miesen Trick im Ärmel. Die Sicherheitsexperten des russischen Dienstes Dr. Web haben den Schädling entdeckt und ihm den Namen Android.Spy.277.origin verpasst. In einem Blog-Eintrag erklären sie ausführlich die Funktionsweise des perfiden Trojaners. Hat er sich erst einmal aufs Smartphone geschmuggelt, sendet er die E-Mail-Adresse des Nutzers, die eindeutige Kennziffer des Smartphones (IMEI), seine Netzwerkdaten und viele weitere Daten an die Server seines Entwicklers. Und dann geht der Spaß so richtig los!

Unaufhaltsamer Werbeflut auf dem Smartphone

Mit jeder Menge Werbebannern verseucht der Trojaner die unbedarften Smartphone-Nutzer. Einige tarnen sich sogar als Systemanzeigen und weisen auf vermeintlich kaputte Akkus oder Systemfehler hin - die sich natürlich nur mit kostenpflichtigen Downloads beheben lassen sollen. Andere verhalten sich wie Benachrichtigungen von Apps und werben so auch auf dem Sperrbildschirm und in der Mitteilungszentrale. Besonders hinterhältig: Gelangt der Trojaner erst einmal auf das Smartphone, lädt er verseuchte Plug-Ins für eigentlich harmlose Apps nach. Die tarnen sich dafür als wichtige Systemupdates. Der Nutzer hat den Schädling dann gleich zweimal auf dem Gerät. Das hat natürlich einen perfiden Grund: So kann der Schädling weiterspionieren und -spammen, wenn der Nutzer die ursprünglich verseuchte App vom Gerät wirft.

Bisher kein echter Schutz in Aussicht

Einen wirksamen Schutz gegen Trojaner dieser Art gibt es aktuelle leider noch nicht. Dr. Web rät, dass jeder Nutzer nur Apps von bekannten und vor allem vertrauenswürdigen Entwicklern wahrnehmen soll. Google selbst prüft zwar im Play Store alle angebotenen Apps auf mögliche Malware und darüber hinaus unerwünschtes Verhalten, doch ist es nicht das erste Mal, dass Apps diese Kontrollen erfolgreich umgehen können.

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