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Android 7.0 Nougat

Android 7.0 Nougat ist seit Kurzem erschienen, diverse Nexus-Geräte können das Update bereits herunterladen und installieren. Die neue Version bringt optische Überarbeitungen und eine neue, leistungsstärkere Grafikschnittstelle namens Vulkan. An sich super, allerdings werden die beiden Prozessoren Snapdragon 800 und 801 aus dem Hause Qualcomm nicht unterstützt. Ein ernst zu nehmendes Problem, denn die CPU-Einheiten kommen in vielen „großen“ Smartphones zum Einsatz. Als Beispiel sind das Samsung Galaxy S5, das LG G2 und G3, das HTC One M8 und das OnePlus X zu nennen. Es ist somit sehr wahrscheinlich, dass Besitzer dieser Geräte bei Android 6 Marshmallow stecken bleiben werden. Doch wer hat schuld an diesem Desaster?

Genau genommen teilen sich Qualcomm und Google die Schuld. Der Suchmaschinen-Riese hätte eine angepasste Version bringen können, die auch mit dem Snapdragon 800 und 801 zurechtkommt (wenn auch in einer veränderten Form). Qualcomm hingegen wäre mit einem eingeschränkten Funktionsumfang der neuen Grafikschnittstelle auf Erfolgskurs gewesen, der technisch definitiv umsetzbar gewesen wäre. Ein Vorbild ist Microsoft mit Windows 10. Obwohl DirectX 12 ein fester Bestandteil des neuen Betriebssystems ist, muss die verbaute Grafikkarte die Schnittstelle nicht zwingend unterstützen.

Auf dem zweiten Blick könnte es auch ein abgesprochener Schritt sein. Wer nämlich Android 7.0 Nougat auf seinem Galaxy S5 haben will, der muss ganz einfach ein neues Smartphone kaufen. Dies wiederum sorgt bei den Herstellern für einen höheren Umsatz. Einen Funken Hoffnung gibt es aber doch noch. Hobby-Entwickler und Modder könnten eine funktionierende Version auf den Markt bringen, die dann auf das Handy aufgespielt wird. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, da bereits eine inoffizielle Alpha-Version im Umlauf ist.     

Letztendlich ist es schade, dass starke Smartphones, wie das LG G3 oder das HTC One M8, offiziell kein Android 7.0 sehen werden. Die Geräte sind nach wie vor sehr leistungsfähig und aufgrund ihrer fallenden Preise auch beliebt. Den Nutzern wird es auf jeden Fall nicht gefallen. 

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